Was mich bewegt!

Grundsätzlich geht es mir um das Wohl der Menschen und nicht um Ideologien! Das ist auch ein Grund, warum ich parteilos bin und bleibe. Seit 23 Jahren begleite ich die Wohnungspolitik als Vorstandsmitglied einer Wohnungsgenossenschaft hier bei uns in Hellersdorf.

Die Berliner Politik geht in ihrer Planlosigkeit und Scheinheiligkeit meiner Meinung nach zu oft an den Themen der ihr anvertrauten Menschen vorbei. Aber wie soll sich daran etwas ändern, wenn alle nur reden und keiner aktiv wird?

Deutlich wird dies beim Thema Wohnen: Ende der 90er wird mit dem verfügbaren Geld, vor allem in den Plattenbausiedlungen im Osten der Stadt, Abriss betrieben – für Licht, Luft und Sonne. Jahre später werden die gleichen und weitere Flächen bebaut und das dichter als je zuvor. Die Infrastruktur wird dabei vernachlässigt – Schulen, Ärzte, Spielplätze werden bereits jetzt dem bestehenden Bedarf nicht gerecht. Die gewachsene, gesunde Sozialstruktur wird durch massive Belegungsrechte ausgehebelt und neue Milieuschutzgebiete geradezu heraufbeschworen.

Meine Vision!

Ich wünsche mir Licht, Luft und Sonne zurück im Zuge einer ausgewogenen Sozial- und Infrastruktur. Wie ist das machbar? Berlin wird zu einer Stadt der Genossenschaften! Dazu braucht es Engagement und Überzeugungskraft – beides bringe ich mit. Dabei bin ich Realist: Mir ist klar, dass nicht alles umsetzbar ist.